Autobahn Italien

Die Mautsätze in Italien sollen 2019 nicht steigen

©Marc Xavier/stock.adobe.com

Mautsätze in Italien bleiben stabil

Rund 90 Prozent der privaten Autobahnbetreiber in Italien haben sich darauf eingelassen, die Maut für das Jahr 2019 nicht zu erhöhen.

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Rom. Die Bemühungen des neuen Verkehrsministeriums waren erfolgreich: Rund 90 Prozent der privaten Autobahnbetreiber in Italien haben sich darauf eingelassen, die Maut für das Jahr 2019 nicht zu erhöhen. „Ich habe ein Dekret unterzeichnet, aufgrund dessen es im Jahr 2019 auf 90 Prozent der italienischen Autobahnen nicht einmal einen Cent an Mauterhöhungen geben wird”, betonte Verkehrsminister Danilo Toninelli auf Facebook.

Einzig die Betreiber der A 24 und A 25, der sogenannten „Autostrada Dei Parchi”, hätten sich nicht auf die Abmachung eingelassen. Doch auch hier habe man agiert, um exorbitante Preiserhöhungen zu unterdrücken. „Die Revolution hat begonnen“, sagte der Verkehrsminister weiter. Die Aussetzung der Mauterhöhung sei ein wichtiger Schritt zugunsten der Bürger.

Mautsätze sollen von getätigten Investitionen abhängig sein

Selbst die Grundlage für geringere Mautgebühren sei mit dem Genua-Dekret bereits geschaffen. In Zukunft arbeite man daran, dass Mauterhöhungen nicht mehr allein von den jeweiligen Konzessionsinhabern bestimmt werden könnten, sondern direkt von effektiv getätigten Investitionen abhängig seien.

Aufgrund des heftigen Gegenwindes von Seiten des Straßeninfrastrukturbetreibers Anas dann doch noch eine offizielle Kommunikation der „Autostrada dei Parchi“: Die bereits Ende 2017 genehmigte Mauterhöhung für die A24 und A25 in Höhe von 19 Prozent werde für das gesamte Jahr 2019 ausgesetzt. (nja)

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Italien – Transport & Logistik, Transportpreise, Frachtraten und Logistikkosten, Lkw-Maut in Europa

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