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08.01.2018 | Nachricht von verkehrsrundschau.de

NRW legt Masterplan für die nächsten Autobahnbaustellen vor

Die Straßen und Autobahnen in NRW sind marode. NRW gilt als "Stauland Nr. 1". Die Landesregierung hat nun einen Plan vorgelegt, wo in den nächsten Jahren überall gebaut werden soll.

Baustelle auf der A1

Auf den Autobahnen in NRW wird auch künftig kräftig gebaut

©dpa/picture-alliance

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen ächzt unter Autobahnbaustellen - und die nächsten rund 30 großen Bauprojekte zeichnen sich bereits ab. Erstmals stellte die schwarz-gelbe Landesregierung am Montag die bislang interne Planungsliste der dringendsten Baumaßnahmen auf Autobahnen und Bundesstraßen vor. Der „Masterplan” zeigt nach Worten von Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU), wann Planungen für einzelne Straßenbauprojekte aufgenommen werden sollen und wann der Bau voraussichtlich abgeschlossen sein wird.

So könnte es allein auf der A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und dem Kreuz Breitscheid noch bis zum Jahr 2035 diverse Baumaßnahmen geben. Und von Breitscheid bis zum Kreuz Oberhausen könnte es bis 2032 dauern, bis alle geplanten Bauarbeiten abgeschlossen sind. Ein ähnlicher Zeithorizont gilt auch für die Dauerbaustelle A 1 beim Kreuz Leverkusen.

Auf anderen Abschnitten, etwa auf der A 1 zwischen Dreieck Erfttal und Kreuz Köln-West oder der A 3 zwischen Königsforst und Heumar, sollen die Planungen für Bauarbeiten dagegen überhaupt erst nach 2022 beginnen. „Es macht schlicht keinen Sinn, überall gleichzeitig anzufangen”, sagte Wüst. Auch die Planungen für den Bauarbeiten auf der A 40 zwischen Bochum-West und Kreuz Bochum werden bis 2025 hintenan gestellt.

Maßnahmen im Detail

Folgende Schwerpunkte für Baumaßnahmen wurden festegelegt:

- Südliche und nördliche Rheinschiene mit dem Ausbau der Achse der A 3, A 57 und der A 59.
- Ost-West-Achse durch das Ruhrgebiet mit Ausbau der A 42 und der A 40.
- Nord-Süd-Achse durch das Ruhrgebiet mit Ausbau der A 43 und der A-52-Achse Ruhrgebiet - Rhein-Main mit Ausbau der A 45 und ihren vielen zu erneuernden Talbrücken.

Der Zeithorizont für einzelne Maßnahmen kann laut Wüst nur ungefähr berechnet werden. Viele Projekte seien noch in einem frühen Stadium. „Da kann noch viel passieren.” So gebe es auch Klagerisiken.

200 Projekte im Bundesverkehrswegeplan

Allein für Nordrhein-Westfalen hat die Bundesregierung im Bundesverkehrswegeplan 200 Straßenprojekte mit einem Volumen von mehr als 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 festgelegt. Priorität hat die Beseitigung von Engpässen. Künftig will Wüst zu jedem Jahreswechsel eine aktualisierte Planungsliste vorlegen.

2018 will die Landesregierung 50 neue Stellen für Planer beim Landesbetrieb Straßen.NRW schaffen. 13 weitere Stellen bei den Bezirksregierungen sollen Planungen und Genehmigungen von Verkehrsprojekten beschleunigen. (dpa)

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