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25.07.2019 | Nachricht von verkehrsrundschau.de

Verkehrsministerium in Stuttgart plant neue Projekte zu E-Fuels

In Baden-Württemberg will das Verkehrsministerium untersuchen, ob CO2-Emissionen aus der Zementindustrie zur Herstellung von E-Fuels verwendet werden können.

CO2

E-Fuels sollen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren (Symbolfoto)

©bluedesign/fotolia

Stuttgart. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg will die Herstellung und den Einsatz synthetischer Kraftstoffe untersuchen. Dafür sei zunächst eine Machbarkeitsstudie mit der Zementindustrie vereinbart worden, wie das Ministerium am Donnerstag, 25. Juli, mitteilte. Außerdem strebe man ein Projekt am Flughafen Stuttgart für den Einsatz synthetischer Kraftstoffe im Luftverkehr an. Der Aufsichtsrat muss dem noch zustimmen. Über das Projekt am Flughafen hatte zunächst die „Schwäbische Zeitung“ berichtet.

E-Fuels werden mit Hilfe von regenerativer Energie aus CO2 und Wasserstoff hergestellt. Sie unterscheiden sich in ihren Grundeigenschaften nicht von Kerosin, Diesel oder Benzin aus Erdöl, sollen aber helfen, den Verkehr klimaneutraler zu machen.

Das Verkehrsministerium will nun untersuchen lassen, ob CO2-Emissionen aus der Zementindustrie zur Herstellung solcher Kraftstoffe verwendet werden können. Etwa 44 Prozent des CO2-Ausstoßes der baden-württembergischen Industrie gehe auf die sieben Zementwerke im Land zurück. Zunächst soll herausgefunden werden, ob sich ein Standort im Land dafür eignet, um dort E-Fuels herzustellen. Ein wichtiges Kriterium ist die Verfügbarkeit von erneuerbarem Strom. Als Projektpartner ist die Karlsruher Firma Ineratec vorgesehen, die Anlagen zur Herstellung von E-Fuels baut. (dpa)

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